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Maßnahmenstart zur Weiterentwicklung des sächsischen Bildungssystems

Mit dem Bildungsland Sachsen 2030 liegt eine abgestimmte Strategie für die Weiterentwicklung des Bildungssystems vor. Sie gibt die langfristige Orientierung und bildet den gemeinsa-men Rahmen für die kommenden Jahre.

Nun rückt die Umsetzung in den Fokus: Schrittweise werden Prozesse etabliert, Zuständigkeiten geklärt und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ebenen weiter gestärkt. Ziel ist es, die strategischen Vorhaben wirksam in Verwaltungshandeln und schulische Praxis zu überführen.

Auf dieser Grundlage starten die ersten Umsetzungen im Freistaat Sachsen.

Die folgenden Vorhaben zeigen, wie die Strategie des Bildungslands Sachsen 2030 konkret in der Praxis umgesetzt wird und geben einen ersten Einblick in die laufenden Prozesse.

Maßnahmen im Schuljahr 2026/2027 – Überblick und Möglichkeiten zur Erprobung

Im Schuljahr 2026/2027 setzt das Sächsisches Staatsministerium für Kultus (SMK) weitere Schritte im Rahmen der Weiterentwicklung des sächsischen Bildungssystems um.

Die folgenden Maßnahmen geben einen Überblick darüber, welche Vorhaben schrittweise eingeführt werden und in welchen Bereichen Schulen neue Ansätze erproben können.

Ziel ist es, Transparenz zu schaffen und frühzeitig aufzuzeigen, welche Entwicklungen das kommende Schuljahr prägen werden.

Maßnahmen mit stufenweiser Umsetzung

Diese Vorhaben werden landesweit vorbereitet und schrittweise umgesetzt:

  • Stärkung der Beteiligung des Landesschülerrates
    Mehr Mitsprachemöglichkeiten von Schülerinnen und Schülern bei bildungspolitischen Prozessen.
  • Ausbau von Deutsch als Zweitsprache
    Weitere Unterstützung für Kinder und Jugendliche mit zusätzlichem Sprachförderbe-darf.
  • Weiterentwicklung der Rückmeldungen zum Arbeits- und Sozialverhalten
    Anpassung und Modernisierung der bisherigen Rückmeldeformen.
  • Übergreifendes Personalentwicklungskonzept
    Strategische Weiterentwicklung der Qualifizierung und Unterstützung von Beschäftig-ten im Schulbereich.
  • Betriebliche Anreize und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung
    Stärkung attraktiver Arbeitsbedingungen und Prävention.
  • Orientierung zur digitalen Ausstattung von Schulen
    Unterstützung bei Planung und Weiterentwicklung der technischen Infrastruktur.
  • Bessere Vernetzung mit alternativen Lernangeboten
    Ausbau von Kooperationen und ergänzenden Lernmöglichkeiten.

Maßnahmen mit Möglichkeiten zur Erprobung durch Schulen

In ausgewählten Bereichen können Schulen neue Ansätze erproben, Erfahrungen sammeln und mitgestalten:

  • Hybridunterricht
    Weiterentwicklung von Unterrichtsformen, die Präsenz- und digitale Elemente verbin-den.
  • Mehr Mitbestimmung und Engagement im Schulalltag
    Förderung aktiver Beteiligung an Schule und Gemeinschaft
  • Erprobung alternativer Formen der Leistungsbewertung
    Modellhafte Ansätze zur Weiterentwicklung von Rückmeldungen ohne Ziffernoten
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